Spiegeln der kindlichen Bedürfnisse

Eltern, die mit Kindern in Kontakt sind, werden in vielfältiger Weise mit den unterschiedlichsten Emotionen konfrontiert.

Lachen, Freude im Gesicht eines Kindes lässt uns mit dem Kind freuen. Wir reagieren ebenfalls mit guter Laune, lassen uns anstecken von seiner Lebensfreude.
In uns wird unser eigenes emotionales Programm aktiviert.

Sind wir seine Eltern, können wir uns psychisch und körperlich entspannen, das Kind ist ausreichend versorgt.

Unser emotionales Handlungssystem wird aktiviert, wenn sich das Baby durch quengeln, weinen oder schreien meldet, uns quasi signalisiert, „etwas stimmt nicht, ich brauche Hilfe!“.

Dieses evolutionär alte bewährte System, das System der Spiegelneuronen, wird wechselseitig aktiviert, Kind weint, Bezugsperson kommt und spürt intuitiv, mental und emotional auf der Körperebene, was das Kind belastet, und versucht seine Grundbedürfnisse zu befriedigen.

Schreit das Baby jedoch weiter oder verhält sich ein Kleinkind trotzig oder wütend etc. erleben sich Eltern im Kontakt mit ihrem Kind dann bei längerer Dauer, häufig extrem hilflos, insbesondere, wenn versuchte Beruhigungsmaßnahmen das Weinen oder Verhalten nicht beruhigen.

Das muskuläre Handlungssystem der Eltern bleibt aktiviert, Eltern reagieren dann häufig ratlos, werden aktiver, versuchen dies oder das, ohne dass dieses beschleunigte Verhalten nun das Kind beruhigt, ein extremer Belastungskreislauf beginnt.

Was hilft:

Ein erster Schritt kann hier, allerdings nur wenn eine Krankheit des Kindes ausgeschossen ist, helfen

Entlasten Sie sich, wechseln Sie sich ab in der Betreuung des Kindes!

  • Entspannen Sie sich,
  • atmen sie bewusst ein, und bewusst ruhig aus,
  • tun sie sich etwas Gutes,
  • schenken Sie ihrem Partner eine haltende Hand im Rücken,
  • sagen Sie sich gegenseitig, wie toll sie es finden, dass ihr Partner so engagiert für sein Baby ist!
  • Machen Sie es sich äußerst gemütlich, denken Sie an sich, an ihr inneres Baby, das ebenfalls in dieser anstrengenden Situation versorgt werden muss.
 

Dieses Verhalten, bewirkt im Besonderen, dass ihre sichere ruhige Haltung nun ein Schutzrahmen ist für ihr Baby / Kind. Ihr Baby / Kind kann sich nun spiegeln in ihrer Ruhe. Der sichere Hafen Mama oder Papa ist nun ein Ort, an dem die Tränen geweint werden können, die das Kind belasten.

Gerne unterstützen wir Sie auch innerhalb unserer Beratung der Emotionellen Ersten Hilfe und der Schmetterlingsbabymassage – Bindung durch Berührung.



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