Eltern sein - „Hilf mir mich zu verstehen!“

Die basale Aufgabe von Eltern ist es,
einen sicheren Hafen zu stellen, der zunächst bei der Erfüllung der Grundbedürfnisse des Neugeborenen zum Erhalt ihres Lebens eine wesentliche Schutzfunktion übernimmt.

Eltern sein bedeutet zunächst als wichtigste Aufgabe die Gefühle des Kindes

  • zu spiegeln, „aha du hast Hunger…“
  • diese anzuerkennen,“ ja es ist ja auch schon einige Zeit her dass du was hattest….“
  • und angemessen darauf zu reagieren, „hier hast du was…“

Nachdem die physiologischen Ursachen geklärt wurden, wie

  • Hunger, Durst,
  • Überhitzung, Unterkühlung,
  • Schmerz aufgrund von Krankheit,

können durchaus auch emotionale Empfindungen das Baby, oder Kind verunsichern.

Das Baby / Kleinkind kann mit emotionalen Themen beschäftigt sein, die, wenn es vorher wenig Raum zur Bearbeitung gab, häufig in der Nacht durch Weinen/Schreien kanalisiert und ausdrückt, wenn es keinen anderen Weg zur Regulation seiner erlebten Eindrücke erhalten hat.

Eltern fragen sich dann,

  • Hat es Trennungs oder Verlusterfahrungen erlebt und diese noch nicht ausreichend verarbeitet?
  • Hat es Angst / häufig in der Nacht weil es geträumt hat?
  • Fühlt es sich einsam?
  • Generell, „Was ist los?“

Trotzen
Aber auch die Erkenntnis, dass manche Dinge nicht so verlaufen, wie Kind es sich gewünscht hat,

  • wie Erfahrungen im Rahmen der Autonomiebestrebungen oder der Sozialisation,

können Kinder Probleme bereiten, die es lernen muss zu bewältigen.

All diese Erfahrungen sollten durch Betreuungsperson/en begleitet werden, um dem Kind auf Dauer ein realistisches Bild der Welt zu vermitteln und das Kind langfristig dabei zu unterstützen auch mit Grenzen und Frust etc. umgehen zu lernen.

Notwendig dafür ist es, dass die Betreuungsperson sich gemeinsam mit dem Kind auf Entdeckungsreise begibt, die Ursachen für die kindlichen Gefühlsausbrüche weitestgehend zu finden / zu suchen, diese für das Kind verständlich zu machen mit

  • ja du bist wütend,
  • traurig
  • ängstlich
  • hast Hunger
  • oder wünscht dir dies oder das…..

um dann gemeinsam nach Lösungen zu suchen oder nur zu trösten, das Kind zu halten und zu beruhigen.

Gefühle sind echt, Gefühle haben eine Berechtigung, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so scheint, Gefühle sind ein Ausdruck von Lebendigkeit!

Wir spüren dies oder das, wieso….., weshalb……, warum…….

dies zu beantworten lernen Kinder im Idealfall in ihrer Kindheit, als Paket um sich später selbst bei Belastung zu regulieren und zu verstehen.

Gefühle wollen verstanden werden und mittels

  • Trost,
  • Körperkontakt
  • und Verständnis der Bindungspersonen die Kinder dabei unterstützen helfen, auf Dauer mit Stress umgehen zu lernen.

„Hilf mir mich zu verstehen!“

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