Grundlagen der Arbeit

--> Infoflyer "Fairbindung"

Die Basis der Förderangebote und Konzepte von Rika Tiede – Wanjek sind die Methoden

  • des körperpsychotherapeutischen Beratungsangebotes der Emotionellen Ersten Hilfe EEH nach Thomas Harms,
  • sowie im weiteren die Instrumente der systemisch, lösungs- und hypnotherapeutisch orientierten Familientherapie.

Die Ausbildung zur Fachberaterin für Emotionelle Erste Hilfe EEH bei Thomas Harms in Bremen brachte Rika Tiede – Wanjek im Besonderen in Kontakt mit den intuitiven, elementaren zwischenmenschlichen körperpsychotherapeutisch orientierten Zugängen, zwischen Eltern und ihren Babys in der ersten Zeit nach der Geburt.

Die verschiedenen Einflüsse aus den Körperpsychotherapeutischen Schulen die Thomas Harms zu einem eigenen Konzept der Emotionellen Ersten Hilfe zusammenstellte und die insbesondere in der Schreibabyberatung erfolgreich eingesetzt werden, prägen im Verlauf des Ausbaus von Fairbindung die therapeutische, sowie pädagogische Arbeit von Tiede – Wanjek.

Tiede – Wanjek adaptiert nun in ihrer praktischen Arbeit mit den unterschiedlichen Familien im Bereich der Frühen Hilfen, im Weiteren die klassischen EEH Konzepte mit den systemischen Familientherapieinstrumenten zu einer mehr Körper – und auf das Erleben und lösungsorientierten Methodik.

Insbesondere die nonverbale Kommunikation zwischen Eltern und Kind und die Förderung der Bindung in krisenhaft verlaufenden Zeiten (Unruhezustände der Babys – Schlafen – Schreien) beeinflussen Tiede – Wanjek innerhalb des Ausbaus ihrer unterschiedlichen Konzepte, auch innerhalb der Arbeit mit so genannten Multiproblemfamilien in der Sozialpädagogischen Familienhilfe der SPFH im Auftrag der Jugendämter.

Als zentrales Instrument einer gelingenden Förderung einer feinfühligen Interaktion zwischen Eltern und Kind werden in ihrer Arbeit mittlerweile der Bedeutung der modellhaften Beziehung – Verbindungsqualität zwischen Therapeut / Familienberater und Klient bei- gemessen.

Der spezielle Faktor des Körperlichen Erlebens zwischenmenschlicher Kontakte in den unterschiedlichsten Kontexten (Eltern – Kind, Partner – Partner, Therapeut – Klient, Nachbar – Nachbar, etc.), der evolutionär körperlich verankert ist, wird in den Konzepten von Fairbindung in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit in den Beratungen gestellt.

Fairbindung und Kindeswohlschutzauftrag:

Das Zentrum der Angebote hier, ist das Kindeswohl im Einzelnen, sowie das Wohl der Familie im Ganzen, das untrennbar mit einander verbunden ist.

Innerhalb der Familienarbeit, sollen im Tempo der Familien, förderliche auf die Bedarfe der Familien ausgerichtete Netzwerke (Kinderärzte, Kindergarten, Spielgruppen etc.) bindungsfördernd aufgebaut werden und die Familien darin unterstützen das Wohl der Familie mit ihren Mitgliedern zu erhalten und zu entfalten und die Familie zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu befähigen.

Hier wird in den Fairbindung Konzepten besonders das Augenmerk gerichtet auf die an den Rechten des Kindes und seinem Wohl orientierte Balance zwischen Vertrauen in intuitive elterliche Erziehungsressourcen neben der ausreichenden Einhaltung der Kindeswohlbedingungen

Insbesondere in der Arbeit mit von Kindeswohlgefährdung bedrohten Familien bewährte sich die o.b. Haltung / Methodik den Klienten / Familien gegenüber, um im klaren feinfühligen Dialog zwischen Eltern und Therapeut zunächst die notwendige Arbeitsbeziehung herzustellen.

Die Therapeuten / Pädagogen der Einrichtung richten ihre Aufmerksamkeit hier stets und besonders auf die Einschätzung der ausreichenden Kindeswohlbedingungen.

In transparenter Haltung werden Eltern darin unterstützt, vorhandene Ressourcen auszubauen und insbesondere eine Einsicht der Eltern für eigene, sowie kindliche emotionale und lebensnotwendige Bedingungen zu erhalten.

Das primäre Ziel des Angebotes lautet hier:
„Hilf mir es selbst zu tun !„ (nach Maria Montessori)

Hier werden die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung , sowie allgemeine Lernbedingungen integriert, die in der jüngsten Forschung belegen, dass Lernen oder Neugierde nur möglich ist bei einer inneren öffnenden angstfreien Bereitschaft.

Der Therapeut im Spannungsfeld von Kindeswohl und Kinderschutz:
Die Pädagogen und Therapeuten der Einrichtung werden in ihrer Arbeit durch regelmäßige Teams, sowie Supervisionen intern, sowie extern begleitet.





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