Häufige Missverständnisse

Werden die Interaktionssignale des Kindes ständig oder oft falsch interpretiert, kann sich daraus eine Spirale von Missverständnissen ergeben, die sich im weiteren Beziehungsverlauf zu chronischen Interpretationsproblemen bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen beim Kind verschärfen.

Probleme der emotionalen Regulation, aggressives Verhalten, aber auch Verzögerungen in der kognitiven Entwicklung von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter sind häufig die Ergebnisse von unzureichender Gefühlsbeantwortung, von Affektspiegelung.

Ein besonderes Risiko für die gesunde psychische Entwicklung eines Kindes tritt bekanntermaßen dann ein, wenn Risikofaktoren hinzukommen, wie

  • psychosoziale Belastungen der Familie,
  • kritische Lebensereignisse,
  • elterliche chronische Erkrankung,

aber auch kindliche Merkmale wie,

  • Temperament,
  • Behinderung
  • Frühgeburt.

Moderne entwicklungspsychologische Kenntnisse erlauben aber Warnzeichen schon früh im Säuglings- und Kleinkindalter zu erkennen und je früher Störungen in der Eltern-Kind-Interaktion erkannt und bearbeitet werden, desto kurzfristiger kann die Beratung stattfinden und dauerhaften Schädigungen entgegengewirkt werden.

  • Erschwerend für die Übernahme parentaler / elterlicher Verantwortung wirkt sich aus, wenn die Eltern keinen Rückgriff auf eigene positive Bindungserinnerungen haben und in der Kindheit
  • selbst Vernachlässigung und Gewalt erlebt haben.


<-- ratlose Eltern





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