Unsichere Bindungen

Im Kontext von Familien mit vielfältigen emotionalen Belastungen insbesondere durch traumatisch erlebte Kindheitserfahrungen, haben sich im Verlauf der unterschiedlichsten Lebensläufe häufig eher unsichere Bindungsmuster zwischen Eltern und Kind etabliert.
Feinfühliger Umgang wurde insbesondere bei Eltern, die selber als Kind einer lauten gewalttätigen Erziehungspraktik ausgesetzt waren, eher weniger erlebt.
Das Zurückgreifen auf stabilisierende eigene Erfahrungen, ist allerdings notwendig, um im Kontext der emotionalen Selbstregulationsförderung des eigenen Babys / Kindes auf dieses angemessen einzugehen. Dies bedeutet hier im Weiteren dass Beruhigungspraktiken für andere zu entwickeln beinhaltet, die Erfahrung gemacht zu haben selbst beruhigt worden zu sein.

Zusätzlich belasten junge Familien häufig nun die Fragen wie:

  • „ wie kann ich das Beste für mein Kind tun?“
  • „was ist das, eine gute Mutter / ein guter Vater?“

insbesondere wenn nur der Wegweiser lautet

  • „so wie meine Eltern etc. will ich das nicht machen“.

Unsicherheit im Umgang, insbesondere bei Babys / Kleinkindern, die besondere Temperamentsmerkmale aufweisen, stellen Eltern vor eine zusätzliche, zu meisternde Aufgabe und erhöhen wie ein „Teufelskreis“ die Unsicherheit im Umgang mit dem weinenden oder trotzenden Kind. Eltern „opfern sich“ häufig, im wahrsten Sinnes des Wortes auf, geraten bald an den Rand der Erschöpfung und erleben sich durch wiederholtes Fehlschlagen der Beruhigungsversuche dann zu Methoden greifend, die sie eigentlich ablehnen.

Um diesen Situationen wieder mehr gewachsen zu sein, ist es notwendig sich extern Hilfe zu holen.

Unter Elternschulung, Eltern in Not finden sie innerhalb der Fairbindung Angebote sowie unter der Emotionellen Ersten Hilfe nähere Hinweise.

<-- Bindungserleben





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